Gewährung von Bürgschaften

Was ist eine Bürgschaft?

Die Bürgschaft ist ein Kreditsicherungsmittel. Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich die Bürgin (BST) gegenüber dem Gläubiger (Bank) des Hauptschuldners (Landwirt oder Landwirtin) für die Erfüllung der Schuld (Artikel 492 OR). Bürgschaften bezwecken in erster Linie eine erleichterte Kreditbeschaffung zu banküblichen Konditionen.

Wer kann eine Bürgschaft der BST beanspruchen?

Bürgschaften beanspruchen können:

Was für Schuldpositionen können durch die BST verbürgt werden?

Die BST verbürgt:

Grundpfandrechte ausserhalb der Belastungsgrenze, welche als Erstsicherheit für verbürgte Schuldpositionen errichtet werden, sind von der Bewilligungspflicht betreffend Überschreitung der Belastungsgrenze ausgenommen.

Bezüglich der verbürgten Schuldpositionen gelten folgende Bestimmungen:

Welche Bedingungen und Auflagen werden an eine Bürgschaftsleistung geknüpft?

Mit der Unterzeichnung der Bürgschaftsvereinbarung verpflichtet sich der Kunde:

Wie ist bei der Einreichung eines Bürgschaftsgesuches vorzugehen?

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Bürgschaften werden fast ausnahmslos im Rahmen einer Gesamtfinanzierung, bei welcher auch die Landwirtschaftliche Kreditkasse des Kantons Luzern beteiligt ist, nachgesucht. Bei solchen kombinierten Geschäften können die notwendigen Angaben den  Agrarkreditakten entnommen werden. Die Einreichung eines separaten Bürgschaftsgesuches erübrigt sich.

Für separate Bürgschaftsgesuche ist das vollständig ausgefüllte Gesuchsformular für Agrarkredite, ergänzt mit folgenden Unterlagen einzureichen:

Entsprechende Gesuchsformulare können telefonisch unter der Telefonnummer 041 349 71 60 angefordert werden.